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Dienstag, 1. Januar 2013

Richard David Precht: Dürfen wir Tiere essen ?

Ein interessanter Austausch der beiden Philosophen Richard David Precht und Robert Spaemann. Absolut sehenswert. Auch wenn man schnell erkennt, dass die Fleischesser-Argumente sich stark widersprechen und teilweise sogar lächerlich wirken. 


Richard David Precht stellt in der vierten Ausgabe seiner Philosophiesendung die Frage: "Dürfen wir Tiere essen?" Sein Gast, der große katholische Philosoph Robert Spaemann, hat sich intensiv mit Fragen der Tierethik beschäftigt. Er hält den Verzehr von Fleisch für gerechtfertigt - entsprechend der christlichen Auffassung, dass Gott auch die Tiere geschaffen habe, damit der Mensch sie sich zu Nutze mache.

Sonntag, 14. November 2010

18. Argument: Dafür töten VegetarierInnen ja die armen Pflanzen!

Behauptung: 
Dafür töten Vegetarierinnen ja die armen Pflanzen!

Gegenargument: 

Dieses Argument erscheint meist, wenn die Person mit ihrer Munition am Ende ist und nun verzweifelt versucht, den / die Vegetarierin zu attackieren und lächerlich zu machen. Niemand glaubt wirklich daran, daß Pflanzen Schmerz verspüren, was auch wissenschaftlich belegt ist, da sie keine Nervenzellen haben, die Schmerz übertragen könnten. Wer sich mit Sprüchen wie "Rettet die Sojabohnen", "Schützt die Babyerbsen" oder "Du darfst kein Fruchtfleisch essen" über Vegetarierinnen lustig macht, scheint zu vergessen, daß er / sie selber täglich Obst, Gemüse und so weiter essen MUSS! Niemand kann ohne pflanzliche Kost überleben, aber jeder kann ohne Fleisch gut auskommen. 

Samstag, 13. November 2010

Argumentationshilfen Exkurs: Dürfen wir Pflanzen töten ?

Über diese Frage macht sich kaum jemand ernsthaft Gedanken. Erstaunlicherweise wird sie aber gegenüber Vegetariern immer häufiger gestellt, um zu zeigen, dass die menschliche Ernährung immer auf das Töten von Lebewesen hinausläuft und damit das Töten von Tieren für die Ernährung auch zu rechtfertigen ist.

Die fragende Person macht dabei jedoch einige gedankliche Fehler:

Es wird davon ausgegangen, dass das Töten von Pflanzen gleich schlimm ist wie das Töten von Tieren. Wenn man diesen Gedanken weiterführt, muss man zum Schluss kommen, dass auch das Töten von Menschen gleichzusetzten ist mit dem Töten von Tieren, denn der körperliche Unterschied zwischen Mensch und Tier ist zweifellos viel geringer, als derjenige zwischen Tieren und Pflanzen. Es ist also reine Willkür, das Töten von Tieren mit dem Töten von Pflanzen gleichzusetzten, dasjenige von Menschen aber nicht darin einzubeziehen. Konsequenterweise müsste man also mit obiger Argumentationsweise auch den Kannibalismus gutheissen.

Samstag, 30. Oktober 2010

17. Argument: Aber die Tiere werden doch sowieso geschlachtet

Behauptung: 

Aber die Tiere werden doch sowieso geschlachtet.

Gegenargument: 

Ja, die Tiere, die im Kühlregal liegen, sind schon tot, aber die Nachfrage regelt bekanntlich das Angebot. Wenn niemand mehr Fleisch kaufen will, würden auch keine Tiere geschlachtet werden, um die Regale aufzufüllen.

Freitag, 29. Oktober 2010

16. Argument: Irgendwann und irgendwie müssen die Tiere ja sowieso sterben

Behauptung: 

Irgendwann und irgendwie müssen die Tiere ja sowieso sterben

Gegenargument: 

Auch Menschen müssen irgendwann einmal sterben, was uns aber nicht das Recht gibt, jemanden umzubringen ..., aufzuessen und aus seinen Knochen z.B. Seife herzustellen.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

15. Argument: Die Tiere haben sich den Haltungsbedingungen angepasst

Behauptung: 

Die Tiere haben sich den Haltungsbedingungen angepaßt

Gegenargument: 


Die Tiere sind gezwungen, sich anzupassen, um der ihnen abgeforderten Steigerung ihrer Produktivität gerecht zu werden. Hierbei wird ihre körperliche Leistungsfähigkeit allzu häufig überstrapaziert.

Ein typisches Beispiel dafür ist die Milchkuh, die als Konsequenz einer zehnfach höheren Milchproduktion zu lahmen beginnt oder die Masthähnchen, von denen 6% an körperlicher Überanstrengung sterben, weil sie ihr Gewicht innerhalb von sieben Wochen um das 50 bis 60-fache steigern müssen. Diese erzwungene Anpassung verstärkt einzig und allein das Leiden der Tiere.

Montag, 18. Oktober 2010

14. Argument: Die Tiere kennen es ja nicht anders

Behauptung: 

Die Tiere kennen es ja nicht anders

Gegenargument: 

Das Leid der Tiere wird nicht dadurch gelindert, daß sie keinen Vergleich haben. Ihre existenziellen Bedürfnisse bleiben immer bestehen. Die Frustration dieser Bedürfnisse macht einen großen Teil ihres Leidens aus. Es gibt so viele Beispiele: Die Milchkuh, die niemals ihr eigenes Kalb aufziehen darf; die »Batteriehenne«, die weder umherlaufen, noch jemals ihre Flügel ausbreiten kann; das Schwein, das niemals ein Nest bauen oder auf dem Waldboden nach Futter wühlen kann, etc. Wir nehmen den Tieren ihr Grundrecht - das Recht zu leben.

Samstag, 16. Oktober 2010

13. Argument: Tiere sind dazu da, genutzt zu werden

Behauptung: 

Tiere sind dazu da, genutzt zu werden 

Gegenargument: 

Die Tiere sollten für den Menschen nicht Mittel zum Zweck sein. Sie sind unabhängige, freidenkende Individuen mit eigenen Bedürfnissen und Wünschen. Es besteht keine Notwendigkeit, sie so leiden zu lassen und sie zu töten - daher haben wir auch kein Recht dazu. 

Samstag, 9. Oktober 2010

12. Argument: Gäbe es die fleischverarbeitende Industrie nicht, wären die Tiere gar nicht auf der Welt


Behauptung: 

Gäbe es die fleischverarbeitende Industrie nicht, wären die Tiere gar nicht auf der Welt.

Gegenargument: 

Diese Tiere werden in ein kurzes, miserables und leidvolles Leben hineingeboren, das mit einem gewaltsamen Tod endet. Für sie wäre es ohne Zweifel besser, nie gelebt zu haben. 
Was würdest Du vorziehen?

Montag, 27. September 2010

11. Argument: Die tierverarbeitende Industrie ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor

Behauptung: 

Die tierverarbeitende Industrie ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor

Gegenargument: 

Wir können eine Verfahrensweise nicht rechtfertigen oder verteidigen, weil sie gewinnbringend ist. Schließlich geschehen die meisten Verbrechen aus profitorientierten Motiven.

Wir sollten uns nicht fragen, wieviel uns das Leben eines Tieres wert ist, sondern was es dem Tier bedeutet: für das Tier ist sein Leben alles!

Dienstag, 21. September 2010

10. Argument: Arbeitslose durch Vegetarismus?

Behauptung: 

Würden alle Menschen aufhören Fleisch zu essen, hätte dies katastrophale Folgen für die Fleischindustrie, weil dadurch alle in diesem Gewerbe Tätigen auf einen Schlag arbeitslos werden würden.

Gegenargument: 

10.1 Bei jeder zivilisatorischen Veränderung gibt es Verlierer und Gewinner:

Beim Übergang vom Pferd zum Auto als Transportmittel mussten sich viele in der Pferdebranche tätigen Personen nach einer anderen Arbeit umsehen. In der Automobilindustrie gab es dafür viele neue Arbeitsplätze.

Wenn man sich gegen Atomkraftwerke einsetzt, werden einige Spezialisten auf diesem Gebiet gezwungen, sich ihr Geld in einem anderen Bereich zu verdienen. Gleichzeitig können neue Arbeitsplätze im Bereich der alternativen Energiequellen entstehen.

Sonntag, 12. September 2010

9. Argument: Ich allein kann doch nichts bewirken


Behauptungen: 

Ich alleine kann doch auch keine Tiere retten / Wenn nur ich mich vegan / vegetarisch ernähre, kann ich auch nichts verändern

Gegenargument: 

Oh doch, das kannst du! Ein Beispiel: Der typische Amerikaner hat bis zu seinem 72. Lebensjahr ungefähr 11 Rinder, 3 Lämmer und Schafe, 23 Schweine, 45 Truthähne, 1100 Hühner und 862 Pfund Fisch gegessen (Der Durchschnittsbrite ißt im Laufe seines Lebens 36 Schweine, 36 Schafe, 8 Rinder und 550 Vögel auf). Selbst wenn die Deutschen mittlerweile garantiert weniger Fleisch essen, ein paar Tiere weniger würden garantiert geschlachtet werden müssen. Sicher hast du auch schon mal zu Weihnachten eine Gans gehabt. Wenn alle Familienmitglieder diese eine Mahlzeit auf die Gans verzichten würden, würde eine Gans weniger geschlachtet werden.

Sonntag, 5. September 2010

8. Argument: Ich allein kann doch ohnehin nichts verändern

Behauptung: 

Ich alleine kann doch ohnehin nichts bewirken, auf mich kommt es ja gar nicht an. Wenn ich nun aufhören würde, Fleisch zu essen, so fiele das angesichts der vielen Menschen, die weiter Fleisch essen, gar nicht ins Gewicht. Deshalb hätte es überhaupt keinen Sinn, wenn ich jetzt Vegetarier würde.

Gegenargument: 

8.1 Diese Argumentation ist vom moralischen Standpunkt aus betrachtet ziemlich eigenartig. Das sieht man sofort, wenn man sich einen ganz analogen Sachverhalt vergegenwärtigt: Jeden Tag werden auf der Welt Tausende von Menschen umgebracht und jeden Tag verhungern auf der Welt Tausende von Menschen. Es fiele also auch überhaupt nicht ins Gewicht, wenn ich auch noch jemanden umbringen würde. Dennoch kenne ich niemanden, der so argumentieren würde, um einen Mord zu rechtfertigen.

8.2 Die Fleischindustrie ist nicht der einzige Bereich, in dem Dinge, die wir verurteilen, passieren, ohne dass wir sie durch unser Handeln unmittelbar entscheidend beeinflussen können. Man denke etwa an das Wettrüsten. Was haben wir dagegen gemacht? Wir haben dagegen demonstriert!

Mittwoch, 1. September 2010

7. Argument: Tiere fressen einander auch...

Behauptung: 

Weil Tiere sich gegenseitig fressen, dürfen wir auch Tiere essen. In der ganzen Natur herrscht das Recht des Stärkeren, und wir

sind doch auch ein Teil der Natur. Und da wir nun einmal stärker sind als die Tiere, ist es ganz natürlich und deshalb auch moralisch in Ordnung, wenn wir Tiere essen.

Gegenargument:

7.1 Zunächst ist an dieser Argumentation interessant, dass gerade diejenigen, die ansonsten immer die Sonderstellung des Menschen betonen («Krone der Schöpfung», «Gottebenbildlichkeit», «Vernunftbegabtheit» usw.), also die Unähnlichkeit mit dem Tier, hier auf einmal mit einer angeblichen Ähnlichkeit mit dem Tier argumentieren: Wir sind im Grunde auch Tiere, und Tiere fressen einander nun einmal.

Aber ausgerechnet hier, in bezug auf das Fleischessen, gibt es zwischen Mensch und Tier keine Ähnlichkeit: Tiere (genauer: die fleischfressenden Tiere!) müssen Fleisch essen, Menschen nicht. Der Mensch hat eine Entscheidungsmöglichkeit, das Tier nicht. Der Mensch kann moralisch handeln, das Tier nicht: «Tiere können nichts, was sie nicht dürfen, aber der Mensch kann eine Menge Dinge tun, die er nicht darf» (Konrad Lorenz). Kurz: Tiere können nicht unsere moralischen Vorbilder sein, weil Tiere nicht moralisch handeln können.

Freitag, 27. August 2010

6. Argument: Die Tiere werden human getötet. Kurz und schmerzlos

Behauptung: 

Die Tiere werden human getötet. Kurz und schmerzlos

Gegenargument: 

Wieso müssen dann viele Kühe mit Elektroschocks zur Schlachtung getrieben werden, wenn diese Prozedur schmerzlos wäre? Glaubst du ernsthaft, daß Tiere keinen Schmerz spüren, wenn sie getötet werden? Wie erklärst Du Dir dann die Todesschreie? Soll das ein Halleluja sein? Und selbst falls der Schlachtakt relativ kurz sein sollte, was auch nicht immer der Fall ist, folgt danach immer noch der Tod. Wenn du wählen könntest zwischen einem kurzen "schmerzlosen" Tod und dem Leben, was würdest du nehmen? Ein Schlachter, der einsah, daß Tiere doch Schmerzen empfinden, benutzte einen anderen Argumentationsansatz: "Weshalb soll die Fähigkeit, Schmerzen empfinden zu können, Wesen in eine höher zu bewertende Stellung befördern? Ich glaube, daß diese Fähigkeit von der Evolution nur aus pragmatischen Gründen etabliert wurde." Das heißt für ihn, egal ob Schmerz oder nicht, getötet wird trotzdem. 

Dienstag, 24. August 2010

5. Argument: Könnte man Tiere nicht auch leidensfrei aufziehen und töten?

Behauptung: 

Die Fleischproduktion ist nicht notwendig mit Leiden verbunden. Man könnte die Tiere auch so aufziehen und töten, dass ihnen dabei kein Leiden zugefügt wird. Deshalb ist Fleischessen auch nicht grundsätzlich falsch.

Gegenargument: 

5.1 Es bedarf schon einer ziemlichen Selbstüberlistung, um hieraus eine Rechtfertigung für das Fleischessen abzuleiten. Denn die entscheidende Frage ist ja überhaupt nicht: «Kann man Tiere prinzipiell leidensfrei aufziehen und töten?», sondern: «Wie werden die Tiere tatsächlich aufgezogen und getötet?» Und Tatsache ist, dass das Fleisch, das wir im Geschäft oder Supermarkt kaufen, von Tieren stammt, die im Leben und beim Sterben gelitten haben. Die Frage ist also nicht: «Ist es überhaupt richtig, Fleisch zu essen?», sondern: «Ist es richtig, dieses Fleisch zu essen?» (Peter Singer)

Wer sein konkretes Fleischessen mit einer angeblichen prinzipiellen Möglichkeit, Tiere leidensfrei aufzuziehen und zu töten, rechtfertig, der handelt wie der, der kleine Kinder als Heizmaterial verwendet und sich dabei damit rechtfertig, dass er auch Holz nehmen könnte.

Sonntag, 22. August 2010

4. Argument: Menschen haben schon immer Fleisch gegessen!

Behauptung:

Menschen haben schon immer Fleisch gegessen!

Gegenargument: 

Wir stammen von den (meist) vegetarischen Menschenaffen ab. Die meisten Menschen wollen auf die Zeit hinaus, in der unsere Vorfahren Mammuts gejagt haben. Solch ein Tier wurde aber sehr selten gefangen und eine Jagd konnte bis zu einem Monat dauern. Einige Fleischesserinnen bemerken, daß im Winter in einem deutschen Wald nie genug Essbares gefunden werden könnte. Das stimmt. Zeitweise, vor allem im Winter und in einigen Regionen ist es schlicht nicht möglich, immer genug Pflanzen zu finden. Dies war auch einer der Gründe für die niedrige Lebenserwartung von 20-25 Jahren. Ist das erstrebenswert? Heute ist die Technik und Wissenschaft so weit ausgereift, daß wir ohne weiteres in der Lage sind, uns nur von Pflanzen zu ernähren. Die Evolution stoppt nicht und wer will sich schon zurück entwickeln und mit einem Bärenfell auf Bärenjagd gehen?

Freitag, 20. August 2010

3. Argument: Der Mensch. Biologisch ein Fleischesser?

Behauptung:

Die Frage nach der Richtigkeit oder Falschheit des Fleischessens stellt sich gar nicht, da der Mensch schon rein biologisch kein Vegetarier ist.


Gegenargument: 

Biologisch ist der Mensch sehr vieles nicht, er ist zum Beispiel auch kein Telefonierer, Brillenträger oder Bücherleser. Biologisch sind wir nämlich Steinzeitmenschen, seit mindestens 730 000 Jahren organisch, d. h. körperlich als Art völlig unverändert. Dennoch hat sich seit der Steinzeit einiges geändert. Heute können wir telefonieren, Brillen tragen und Bücherlesen. Und dies scheint auch kein Widerspruch zu sein. Jedenfalls habe ich noch niemanden sagen hören: "Warum liest du ein Buch, das haben wir in der Steinzeit doch auch nicht gemacht!"

Dienstag, 17. August 2010

2. Argument: Die Menschen kommen zuerst

Behauptung: 

Solange es auf der Welt so viel menschliches Leid gibt, ist es geradezu unverantwortlich, unsere Energie mit Fragen in bezug auf die richtige Behandlung von Tieren zu vergeuden. Zunächst müssen einmal die viel wichtigeren menschlichen Probleme gelost werden. Danach können wir uns darm auch mit Fragen hinsichtlich des richtigen Umgangs mit Tieren befassen.

Gegenargument: 

A)  Wer sich nicht der Mühe unterzieht, die wirkliche Situation der Tiere, d. h. die diesbezüglich relevanten Fakten kennenzulernen, der kann überhaupt nicht beurteilen, ob es sich hier um weniger wichtige Probleme als bei Menschen handelt. (Peter Singer)

B) Wenn man sich diejenigen Menschen näher ansieht, die auf der grösseren Wichtigkeit der menschlichen Probleme beharren, so stellt man fest, dass diese Argumentation offenkundig nur als Ausrede und Entschuldigung dafür herhalten muss, weder für Menschen noch für Tiere etwas zu tun. (Peter Singer)

Montag, 16. August 2010

1. Argument: Sind konsequente Vegetarier Extremisten ?

Vielfach werden Vegetarier und Vegetarierinnen, die immer konsequent zu ihrer Lebensweise stehen als Extremisten bezeichnet. Hingegen werden die Tierquälereien in den Schlachthöfen und Massenzuchtanstalten (=Tierfabriken) verharmlost.
Ist es wirklich extrem, wenn man Mitgeschöpfe, die man liebt oder respektiert, auch nicht «ausnahmsweise» umbringen lässt um Ihren toten Körper zu verspeisen? Ist es nicht viel extremer, ein Lebewesen bloss zur Befriedigung des eigenen Gaumens zu töten (oder töten zu lassen, was für das Tier keinen Unterschied macht)? lst es nicht etwas schizophren, wenn sogenannte Tierschützer und Tierfreunde sich um Haus- und Pelztiere kümmern, aber gleichzeitig gedankenlos Fleisch von sogenannten Schlacht- und anderen Nutztieren essen?
Ich glaube, dass es nicht zu extrem ist,