Samstag, 9. Oktober 2010

12. Argument: Gäbe es die fleischverarbeitende Industrie nicht, wären die Tiere gar nicht auf der Welt


Behauptung: 

Gäbe es die fleischverarbeitende Industrie nicht, wären die Tiere gar nicht auf der Welt.

Gegenargument: 

Diese Tiere werden in ein kurzes, miserables und leidvolles Leben hineingeboren, das mit einem gewaltsamen Tod endet. Für sie wäre es ohne Zweifel besser, nie gelebt zu haben. 
Was würdest Du vorziehen?

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Der Verlierer ist die Kreatur


Wer das Buch "Tiere Essen" von Safran Foer bereits gelesen hat, wird dieser Spiegel Artikel wohl nicht mehr schocken - sind die Zustände in Europa/USA doch recht gleich.

"Wo es um Tiere geht, wird jeder zum Nazi... Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka." (Isaac Bashevis Singer, 1904-1991) 

Bilderserie von Thomas Ausili: The Hidden Death

Montag, 27. September 2010

Die Milch macht's ... oder vielleicht doch nicht ??

Was vor vielen Jahren im Web rumgeisterte (und noch immer unter dem Begriff "Milchlüge" tut) ist mittlerweile jetzt auch im TV angekommen.

Wenn man im Web dann nach Prof. Dr. Watzl googelt, wird schnell klar, für welche "Seite" er tätig ist..


11. Argument: Die tierverarbeitende Industrie ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor

Behauptung: 

Die tierverarbeitende Industrie ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor

Gegenargument: 

Wir können eine Verfahrensweise nicht rechtfertigen oder verteidigen, weil sie gewinnbringend ist. Schließlich geschehen die meisten Verbrechen aus profitorientierten Motiven.

Wir sollten uns nicht fragen, wieviel uns das Leben eines Tieres wert ist, sondern was es dem Tier bedeutet: für das Tier ist sein Leben alles!

Dienstag, 21. September 2010

10. Argument: Arbeitslose durch Vegetarismus?

Behauptung: 

Würden alle Menschen aufhören Fleisch zu essen, hätte dies katastrophale Folgen für die Fleischindustrie, weil dadurch alle in diesem Gewerbe Tätigen auf einen Schlag arbeitslos werden würden.

Gegenargument: 

10.1 Bei jeder zivilisatorischen Veränderung gibt es Verlierer und Gewinner:

Beim Übergang vom Pferd zum Auto als Transportmittel mussten sich viele in der Pferdebranche tätigen Personen nach einer anderen Arbeit umsehen. In der Automobilindustrie gab es dafür viele neue Arbeitsplätze.

Wenn man sich gegen Atomkraftwerke einsetzt, werden einige Spezialisten auf diesem Gebiet gezwungen, sich ihr Geld in einem anderen Bereich zu verdienen. Gleichzeitig können neue Arbeitsplätze im Bereich der alternativen Energiequellen entstehen.

Mittwoch, 15. September 2010

Erdlinge - Audiodokumentation

Im Jahre 2008 habe ich zusammen mit einem Bekannten die Audioversion von "Earthlings" auf deutsch produziert. Ideal für im Auto hören oder einfach im MP3-Player für unterwegs.

Die Doku ist bisher in unter meinem 'Six Months Off' Blog erschienen, passt aber hier in den Tierethik Blogger doch besser.

Kann online angehört oder als MP3 Files heruntergeladen werden

Hier der Link:
Erdlinge – Audiodokumentation Teil 1
Erdlinge – Audiodokumentation Teil 2



Sonntag, 12. September 2010

9. Argument: Ich allein kann doch nichts bewirken


Behauptungen: 

Ich alleine kann doch auch keine Tiere retten / Wenn nur ich mich vegan / vegetarisch ernähre, kann ich auch nichts verändern

Gegenargument: 

Oh doch, das kannst du! Ein Beispiel: Der typische Amerikaner hat bis zu seinem 72. Lebensjahr ungefähr 11 Rinder, 3 Lämmer und Schafe, 23 Schweine, 45 Truthähne, 1100 Hühner und 862 Pfund Fisch gegessen (Der Durchschnittsbrite ißt im Laufe seines Lebens 36 Schweine, 36 Schafe, 8 Rinder und 550 Vögel auf). Selbst wenn die Deutschen mittlerweile garantiert weniger Fleisch essen, ein paar Tiere weniger würden garantiert geschlachtet werden müssen. Sicher hast du auch schon mal zu Weihnachten eine Gans gehabt. Wenn alle Familienmitglieder diese eine Mahlzeit auf die Gans verzichten würden, würde eine Gans weniger geschlachtet werden.