Behauptung:
Dafür töten Vegetarierinnen ja die armen Pflanzen!
Gegenargument:
Dieses Argument erscheint meist, wenn die Person mit ihrer Munition am Ende ist und nun verzweifelt versucht, den / die Vegetarierin zu attackieren und lächerlich zu machen. Niemand glaubt wirklich daran, daß Pflanzen Schmerz verspüren, was auch wissenschaftlich belegt ist, da sie keine Nervenzellen haben, die Schmerz übertragen könnten. Wer sich mit Sprüchen wie "Rettet die Sojabohnen", "Schützt die Babyerbsen" oder "Du darfst kein Fruchtfleisch essen" über Vegetarierinnen lustig macht, scheint zu vergessen, daß er / sie selber täglich Obst, Gemüse und so weiter essen MUSS! Niemand kann ohne pflanzliche Kost überleben, aber jeder kann ohne Fleisch gut auskommen.
Sonntag, 14. November 2010
Samstag, 13. November 2010
Argumentationshilfen Exkurs: Dürfen wir Pflanzen töten ?
Über diese Frage macht sich kaum jemand ernsthaft Gedanken. Erstaunlicherweise wird sie aber gegenüber Vegetariern immer häufiger gestellt, um zu zeigen, dass die menschliche Ernährung immer auf das Töten von Lebewesen hinausläuft und damit das Töten von Tieren für die Ernährung auch zu rechtfertigen ist.
Die fragende Person macht dabei jedoch einige gedankliche Fehler:
Es wird davon ausgegangen, dass das Töten von Pflanzen gleich schlimm ist wie das Töten von Tieren. Wenn man diesen Gedanken weiterführt, muss man zum Schluss kommen, dass auch das Töten von Menschen gleichzusetzten ist mit dem Töten von Tieren, denn der körperliche Unterschied zwischen Mensch und Tier ist zweifellos viel geringer, als derjenige zwischen Tieren und Pflanzen. Es ist also reine Willkür, das Töten von Tieren mit dem Töten von Pflanzen gleichzusetzten, dasjenige von Menschen aber nicht darin einzubeziehen. Konsequenterweise müsste man also mit obiger Argumentationsweise auch den Kannibalismus gutheissen.
Die fragende Person macht dabei jedoch einige gedankliche Fehler:
Es wird davon ausgegangen, dass das Töten von Pflanzen gleich schlimm ist wie das Töten von Tieren. Wenn man diesen Gedanken weiterführt, muss man zum Schluss kommen, dass auch das Töten von Menschen gleichzusetzten ist mit dem Töten von Tieren, denn der körperliche Unterschied zwischen Mensch und Tier ist zweifellos viel geringer, als derjenige zwischen Tieren und Pflanzen. Es ist also reine Willkür, das Töten von Tieren mit dem Töten von Pflanzen gleichzusetzten, dasjenige von Menschen aber nicht darin einzubeziehen. Konsequenterweise müsste man also mit obiger Argumentationsweise auch den Kannibalismus gutheissen.
Sonntag, 31. Oktober 2010
Veganes Gulasch - Wie ernährt sich Deutschland (ARD - 28.10.2010)
Interessantes Experiment mit überraschendem Ausgang - oder doch nicht so überraschend ?
Samstag, 30. Oktober 2010
17. Argument: Aber die Tiere werden doch sowieso geschlachtet
Behauptung:
Aber die Tiere werden doch sowieso geschlachtet.
Gegenargument:
Ja, die Tiere, die im Kühlregal liegen, sind schon tot, aber die Nachfrage regelt bekanntlich das Angebot. Wenn niemand mehr Fleisch kaufen will, würden auch keine Tiere geschlachtet werden, um die Regale aufzufüllen.
Aber die Tiere werden doch sowieso geschlachtet.
Gegenargument:
Ja, die Tiere, die im Kühlregal liegen, sind schon tot, aber die Nachfrage regelt bekanntlich das Angebot. Wenn niemand mehr Fleisch kaufen will, würden auch keine Tiere geschlachtet werden, um die Regale aufzufüllen.
Freitag, 29. Oktober 2010
16. Argument: Irgendwann und irgendwie müssen die Tiere ja sowieso sterben
Behauptung:
Irgendwann und irgendwie müssen die Tiere ja sowieso sterben
Gegenargument:
Auch Menschen müssen irgendwann einmal sterben, was uns aber nicht das Recht gibt, jemanden umzubringen ..., aufzuessen und aus seinen Knochen z.B. Seife herzustellen.
Irgendwann und irgendwie müssen die Tiere ja sowieso sterben
Gegenargument:
Auch Menschen müssen irgendwann einmal sterben, was uns aber nicht das Recht gibt, jemanden umzubringen ..., aufzuessen und aus seinen Knochen z.B. Seife herzustellen.
Mittwoch, 20. Oktober 2010
15. Argument: Die Tiere haben sich den Haltungsbedingungen angepasst
Behauptung:
Die Tiere haben sich den Haltungsbedingungen angepaßt
Gegenargument:
Die Tiere sind gezwungen, sich anzupassen, um der ihnen abgeforderten Steigerung ihrer Produktivität gerecht zu werden. Hierbei wird ihre körperliche Leistungsfähigkeit allzu häufig überstrapaziert.
Ein typisches Beispiel dafür ist die Milchkuh, die als Konsequenz einer zehnfach höheren Milchproduktion zu lahmen beginnt oder die Masthähnchen, von denen 6% an körperlicher Überanstrengung sterben, weil sie ihr Gewicht innerhalb von sieben Wochen um das 50 bis 60-fache steigern müssen. Diese erzwungene Anpassung verstärkt einzig und allein das Leiden der Tiere.
Die Tiere haben sich den Haltungsbedingungen angepaßt
Gegenargument:
Die Tiere sind gezwungen, sich anzupassen, um der ihnen abgeforderten Steigerung ihrer Produktivität gerecht zu werden. Hierbei wird ihre körperliche Leistungsfähigkeit allzu häufig überstrapaziert.
Ein typisches Beispiel dafür ist die Milchkuh, die als Konsequenz einer zehnfach höheren Milchproduktion zu lahmen beginnt oder die Masthähnchen, von denen 6% an körperlicher Überanstrengung sterben, weil sie ihr Gewicht innerhalb von sieben Wochen um das 50 bis 60-fache steigern müssen. Diese erzwungene Anpassung verstärkt einzig und allein das Leiden der Tiere.
Montag, 18. Oktober 2010
14. Argument: Die Tiere kennen es ja nicht anders
Behauptung:
Die Tiere kennen es ja nicht anders
Gegenargument:
Das Leid der Tiere wird nicht dadurch gelindert, daß sie keinen Vergleich haben. Ihre existenziellen Bedürfnisse bleiben immer bestehen. Die Frustration dieser Bedürfnisse macht einen großen Teil ihres Leidens aus. Es gibt so viele Beispiele: Die Milchkuh, die niemals ihr eigenes Kalb aufziehen darf; die »Batteriehenne«, die weder umherlaufen, noch jemals ihre Flügel ausbreiten kann; das Schwein, das niemals ein Nest bauen oder auf dem Waldboden nach Futter wühlen kann, etc. Wir nehmen den Tieren ihr Grundrecht - das Recht zu leben.
Die Tiere kennen es ja nicht anders
Gegenargument:
Das Leid der Tiere wird nicht dadurch gelindert, daß sie keinen Vergleich haben. Ihre existenziellen Bedürfnisse bleiben immer bestehen. Die Frustration dieser Bedürfnisse macht einen großen Teil ihres Leidens aus. Es gibt so viele Beispiele: Die Milchkuh, die niemals ihr eigenes Kalb aufziehen darf; die »Batteriehenne«, die weder umherlaufen, noch jemals ihre Flügel ausbreiten kann; das Schwein, das niemals ein Nest bauen oder auf dem Waldboden nach Futter wühlen kann, etc. Wir nehmen den Tieren ihr Grundrecht - das Recht zu leben.
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