Samstag, 30. Oktober 2010

17. Argument: Aber die Tiere werden doch sowieso geschlachtet

Behauptung: 

Aber die Tiere werden doch sowieso geschlachtet.

Gegenargument: 

Ja, die Tiere, die im Kühlregal liegen, sind schon tot, aber die Nachfrage regelt bekanntlich das Angebot. Wenn niemand mehr Fleisch kaufen will, würden auch keine Tiere geschlachtet werden, um die Regale aufzufüllen.

Freitag, 29. Oktober 2010

16. Argument: Irgendwann und irgendwie müssen die Tiere ja sowieso sterben

Behauptung: 

Irgendwann und irgendwie müssen die Tiere ja sowieso sterben

Gegenargument: 

Auch Menschen müssen irgendwann einmal sterben, was uns aber nicht das Recht gibt, jemanden umzubringen ..., aufzuessen und aus seinen Knochen z.B. Seife herzustellen.

Mittwoch, 20. Oktober 2010

15. Argument: Die Tiere haben sich den Haltungsbedingungen angepasst

Behauptung: 

Die Tiere haben sich den Haltungsbedingungen angepaßt

Gegenargument: 


Die Tiere sind gezwungen, sich anzupassen, um der ihnen abgeforderten Steigerung ihrer Produktivität gerecht zu werden. Hierbei wird ihre körperliche Leistungsfähigkeit allzu häufig überstrapaziert.

Ein typisches Beispiel dafür ist die Milchkuh, die als Konsequenz einer zehnfach höheren Milchproduktion zu lahmen beginnt oder die Masthähnchen, von denen 6% an körperlicher Überanstrengung sterben, weil sie ihr Gewicht innerhalb von sieben Wochen um das 50 bis 60-fache steigern müssen. Diese erzwungene Anpassung verstärkt einzig und allein das Leiden der Tiere.

Montag, 18. Oktober 2010

14. Argument: Die Tiere kennen es ja nicht anders

Behauptung: 

Die Tiere kennen es ja nicht anders

Gegenargument: 

Das Leid der Tiere wird nicht dadurch gelindert, daß sie keinen Vergleich haben. Ihre existenziellen Bedürfnisse bleiben immer bestehen. Die Frustration dieser Bedürfnisse macht einen großen Teil ihres Leidens aus. Es gibt so viele Beispiele: Die Milchkuh, die niemals ihr eigenes Kalb aufziehen darf; die »Batteriehenne«, die weder umherlaufen, noch jemals ihre Flügel ausbreiten kann; das Schwein, das niemals ein Nest bauen oder auf dem Waldboden nach Futter wühlen kann, etc. Wir nehmen den Tieren ihr Grundrecht - das Recht zu leben.

Samstag, 16. Oktober 2010

13. Argument: Tiere sind dazu da, genutzt zu werden

Behauptung: 

Tiere sind dazu da, genutzt zu werden 

Gegenargument: 

Die Tiere sollten für den Menschen nicht Mittel zum Zweck sein. Sie sind unabhängige, freidenkende Individuen mit eigenen Bedürfnissen und Wünschen. Es besteht keine Notwendigkeit, sie so leiden zu lassen und sie zu töten - daher haben wir auch kein Recht dazu. 

Samstag, 9. Oktober 2010

12. Argument: Gäbe es die fleischverarbeitende Industrie nicht, wären die Tiere gar nicht auf der Welt


Behauptung: 

Gäbe es die fleischverarbeitende Industrie nicht, wären die Tiere gar nicht auf der Welt.

Gegenargument: 

Diese Tiere werden in ein kurzes, miserables und leidvolles Leben hineingeboren, das mit einem gewaltsamen Tod endet. Für sie wäre es ohne Zweifel besser, nie gelebt zu haben. 
Was würdest Du vorziehen?

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Der Verlierer ist die Kreatur


Wer das Buch "Tiere Essen" von Safran Foer bereits gelesen hat, wird dieser Spiegel Artikel wohl nicht mehr schocken - sind die Zustände in Europa/USA doch recht gleich.

"Wo es um Tiere geht, wird jeder zum Nazi... Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka." (Isaac Bashevis Singer, 1904-1991) 

Bilderserie von Thomas Ausili: The Hidden Death